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Erlebnis Segelfliegen

Lautlos durch die Luft - Erlebnis Segelfliegen

Der Traum vom Fliegen wird seit Jahrhunderten von vielen Menschen geträumt. Heute gehört das Fliegen für uns beinahe schon zum Alltag: viele Menschen fliegen tagtäglich, ob zum Geschäftstermin oder in den Urlaub. Den Wunsch, ein Flugzeug selbst zu steuern, hat sich allerdings noch nicht jeder erfüllt.
Neben der beruflichen Tätigkeit als Pilot besteht auch in der Freizeit die Möglichkeit mit viel Spaß und geringen Kosten das Fliegen in seiner ursprünglichsten, schönsten und umweltfreundlichsten Form zu erlernen: Segelfliegen.

Die meisten Menschen verbinden Segelfliegen mit primitiven und einfachen Fluggeräten und alten Leuten, die ihre Wochenenden auf dem Segelflugplatz verbringen. Doch das stimmt nicht! Segelfliegen ist ein Teamsport für jedes Alter (der überwiegende Teil Vereinsmitglieder ist unter 25 Jahre alt), bei dem mit hochmodernen und leistungsfähigen Flugzeugen auch ohne Motorkraft mehrere hundert Kilometer zurückgelegt und viele Stunden in der Luft verbracht werden können.

Ein Segelflugzeug besteht aus hochmodernen Materialen, die dort bereits vor ihrem Einsatz im kommerziellen Luftfahrzeugbau zum Standard gehören. Die Steuerung eines Segelflugzeugs steht der eines Motor- oder Verkehrsflugzeugs auch in Nichts nach – es gibt lediglich keinen Motor. Dennoch kann ein Segelflugzeug durch Aufwinde an Höhe gewinnen und diese mit seinen sehr guten Gleitleistungen (Segelflugzeuge können heute aus einem Kilometer Höhe etwa 50-60 Kilometer in ruhiger Luft gleiten) in lange Strecken umsetzen. Die Aufwinde treten meistens in Form von Thermik auf, bei der warme Luftmassen in einer Art Schlauch oder in einer Blase aufsteigen. Fliegt das Segelflugzeug in diesen Aufwinden, wird es mit angehoben. In unserer Region kann man bei guten Wetterlagen dadurch auf bis zu 2500 Meter steigen – trotz fehlendem Antrieb!

Der Mercedes mit unserer K 8 am Haken

Damit das Segelflugzeug überhaupt in die Luft kommt, sind viele helfende Hände am Boden nötig. Gestartet wird hauptsächlich im sogenannten Windenstart, bei dem das Flugzeug durch eine starke Winde innerhalb von weniger als einer Minute auf etwa 400 Meter gebracht wird.Alternativ kann auch im Flugschlepp gestartet werden. Dabei zieht ein Motorflugzeug den Segler auf die gewischte Höhe. In beiden Fällen wird nach dem Ausklinken mit derThermiksuche begonnen.Am Boden werden parallel neben den Aufgaben der Starthelfer, die beim Anschnallen, Einklinken des Schleppseils und dem eigentlichen Start helfen, auch die Aufgaben im Tower von Vereinsmitgliedern übernommen. Auch die Wartung der Flugzeuge und Geräte wird durch Vereinsmitglieder mit entsprechender Berechtigung und Ausbildung durchgeführt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie mitfliegen?

Dann finden Sie hier Informationen zum Mitfliegen.

Möchten Sie sich über die Ausbildung zum Segelflugzeugführer informieren: Dann folgen Sie diesem Link.

Wenn Sie sich noch einmal ein paar Informationen über den Verein holen wollen, dann finden Sie hier unsere Info-Mappe [2.328 KB] .

Wir freuen uns auf Sie!